Möchtest du schmackhaften Tannenhonig aus deiner Umgebung finden?

Hier hast du die Möglichkeit regionalen Tannenhonig zu kaufen.

Hole dir jetzt den Honig aus Nadelwäldern deiner Umgebung und bestelle die begehrte Honigsorte Weißtannenhonig solange der Vorrat noch reicht. Dank unserer versandoptimierten Verpackung wird dir dein Tannenhonig von unseren Imkern direkt in deinen Briefkasten geliefert. Durch den Kauf von Tannenhonig erhältst du indirekt die blühende Natur der Wälder in deiner direkten Umgebung.

Der schmackhafteste Waldhonig – Tannenhonig

Viele Honigfreunde schwärmen für Tannenhonig, denn er entführt uns in die geschmackliche Welt der Wälder Süddeutschlands. Öffnet man ein Glas dieses begehrten Naturprodukts, entströmt ein angenehmer Geruch nach frischem Waldboden – eine leise Erinnerung an einen Waldspaziergang im Herbst. Doch was hat es mit diesem Honig Besonderes auf sich? Woher stammt der Tannenhonig eigentlich, denn wie alle Nadelbäume verfügen auch Tannen über keinerlei nektarspendende Blüten? Möchte man Tannenhonig kaufen, stößt man oft auf die Sortenbezeichnung Weißtannenhonig. Denn im Allgemeinen stammt dieser Honigtauhonig von den relativ seltenen Weißtannen (Abies alba). Generell gedeiht die Weißtanne im mildfeuchten Klima der Alpenregionen und in den ausgedehnten Wäldern Osteuropas. Unter diesen klimatischen Bedingungen produziert sie besonders viel des zuckersüßen Baumsaftes. Außerdem können die Nadelbäume dort zu wahren Urwaldriesen heranwachsen und dabei eine Höhe von bis zu 50 Meter erreichen. In geschlossenen Gebieten kommt die Weißtanne allerdings relativ selten vor, weshalb sortenreiner Honig von der Weißtanne nicht nur Honigliebhaber erfreut sondern auch ein seltenes Glück für jeden Imker ist. In Deutschland ist diese Nadelbaumart vornehmlich im Schwarzwald anzutreffen und deshalb zählt der Honig der Weißtanne zu den Klassikern unter den Schwarzwaldhonigen. Im Gegensatz zu Honig von anderen Nadelbäumen besticht Tannenhonig von Weißtannen durch seine schwarz-braun-grünliche Farbe - das charakteristische Merkmal von Weißtannenhonig. Da Honig von Weißtannen nur sehr selten und an wenigen Orten in Deutschland geerntet werden kann, lässt sich die Sorte Tannenhonig ideal online kaufen, da er vor Ort nur sehr beschwerlich zu beschaffen ist. Teilweise ist es sogar zu empfehlen, das süße Stück Wald beim Imker persönlich vorzubestellen, denn als eine der geschmacksintensivsten Honigsorten überhaupt ist er bei Gourmets und Honigfreunden gleichermaßen beliebt.

Statt Zuckersirup lieber echten Tannenhonig vom Imker kaufen.

Ähnlich wie für Löwenzahn finden sich auch für „falschen“ Tannenhonig viele Rezepte zum selber machen. Hierfür sammelt man Tannenzweige und kocht diese in einem Sud aus Zucker und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Sirup ein. Dieser dunkelbraune Zuckersaft ist zwar vegan, hat jedoch nichts mit dem einmaligen Geschmackserlebnis von echtem Tannenhonig vom Imker zu tun. Ein besonderes Schmankerl ist Bio-Tannenhoig. Die Bezeichnung „Bio“ verdient sich der Imker durch eine ökologische und wesensgemäße Bienenhaltung. Um diese Zertifizierung zu erhalten muss der Imker einige „bienenfreundliche“ Bestimmungen befolgen. Beispielsweise darf er zur Bekämpfung der Varroamilbe nur auf bestimmte, in der Natur vorkommende Stoffe, wie Ameisensäure zurückgreifen oder seine Bienen nur in Beuten aus natürlichen Baumaterialien wie Holz halten. Sinnvolle Regelungen an die sich auch die meisten konventionellen Imker halten. Andere „Bio-Kriterien“, wie die Verwendung von biologisch erzeugtem Zucker zur Herstellung des Winterfutters, werden sich wiederum nur bei der Erzeugung von preislich teurerem „Bio-Honig“ rechnen. Die Kriterien der verschiedenen Bio-Siegel sind zudem recht unterschiedlich - sie alle weisen jedoch auf einen guten und artgerechten Umgang mit den fleißigen Insekten hin.

Tannenhonig und Läuse. Wie geht die Gewinnung von Tannenhonig von statten?

Doch wie genau funktioniert die Entstehung von Tannenhonig eigentlich? Tannenhonig wird wie Waldhonig aus Honigtau gewonnen. Doch er entsteht nur unter ganz bestimmten Bedingungen, weshalb Honig von Nadelbäumen so selten ist. Herrschen klimatisch die richtigen Voraussetzungen, produzieren Tannen an ihren Nadelspitzen eine Flüssigkeit, die von der grünen Tannenhoniglaus (Cinara pectinatae) oder der großen braunschwarzen Tannenrindenlaus (Cinara confinis) aufgesaugt wird. Die Läuse lieben den Saft der Nadelbäume und scheiden die für sie unverdaulichen Teile als Flüssigkeit - den Honigtau - wieder aus. Bienen sammeln, wie auch viele andere Insekten, diesen Honigtau auf und transportieren ihn wie Nektar in ihren Bienenstock. Dort wird er zu dickflüssigem Honig verarbeitet. Dazu geben sie den süßen Saft von Biene zu Biene weiter und reduzieren dessen Wassergehalt. So wird der Honig für die langen Wintermonate haltbar gemacht und anschließend in Honigwaben eingelagert. Doch die Entstehung und Herstellung von Tannenhonig ist von sehr vielen Faktoren abhängig, weshalb diese Honigsorte in Deutschland so selten zu finden ist. Eine schwüle, windstille Witterung ist die grundlegende Voraussetzung, damit Tannen und andere Nadelbäume zu „honigen“ beginnen. Auch braucht es genug Zeit zur Entwicklung einer ausreichend großen Läusepopulationen und letztendlich Bienen in Flugnähe sowie ein passendes Wetter für Nektar-Sammelflüge. Trotz oder gerade wegen seiner beschwerlichen Entstehung ist der Geschmack von echtem Tannenhonig unvergleichlich. Ein Aroma von frischen Tannennadeln und ein würzig-kräftiger Geschmack mit feinen Nuancen von Karamell lassen das Herz jedes Honigliebhabers höherschlagen.

Ist Tannenhonig gesund und welche Wirkung hat er?

Schon seit jeher sind sich die Menschen der heilenden Wirkung von Honig bewusst. Zwar konnte zu früheren Zeiten niemand genau sagen, woher die kleinen Insekten kommen, wie sie den Honig herstellten oder wie sie sich vermehrten. Doch über den Honig und seiner heilenden Wirkung waren sich die Menschen schon immer einig. Nicht umsonst hat das Hausmittel „Honigtee“ die Jahrhunderte überdauert und wird selbst heute bei Erkältungsbeschwerden getrunken. Und ein jeder von uns kennt natürlich den charakteristischen Duft von frischen Tannennadeln. Der Geruch stammt von einer Vielzahl ätherischer Öle, die in den Nadeln enthalten sind. Diese Öle finden sich auch im Honigtau und ihnen wird eine heilsame Wirkung nachgesagt - sie machen den Tannenhonig so gesund. Honig von Nadelbäumen wird daher vor allem begleitend zur Behandlung von Erkrankungen der Harn- und Atemwege eingesetzt. Dank seiner Inhaltsstoffe schreibt man Tannenhonig die Wirkung zu, infektionshemmend und besonders bekömmlich zu sein. Da die Bienen den Tannenhonig aus Honigtau herstellen, ist der Pollenanteil im Honig relativ gering. Die kleinen Insekten geben sich im Wald große Mühe und stellen eine der interessantesten Honigsorten überhaupt her. Entdecke den einzigarten Geschmack von Tannenhonig und Weißtannenhonig und lass dich von ihrem Aroma verzaubern.

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