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Der Ursprung allen Honigs ist pflanzlich.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Honigen aus Honigtau und Honigen aus Blütennektar. Blütenhonige bestehen hauptsächlich aus Nektar, den die Bienen aus den Blütenkelchen von Pflanzen sammeln. Nektar ist eine zuckrige, wässrige Flüssigkeit die von Blütenpflanzen als Drüsensekret im Inneren der Blüte ausgeschieden wird. Der süße Saft sammelt sich anschließend im Nektarkelch und lockt fliegende Insekten aller Art an – die wichtigsten Bestäuber der Pflanzen.

Seit Jahrmillionen gehen Insekten und Blütenpflanzen diese unscheinbare Symbiose ein, wobei der Nektar eine zentrale Rolle spielt. Heutzutage ist „Blütenhonig“ vor allem Sammelbegriff für all jene Honigsorten, die keiner spezifischen Trachtpflanze zugeordnet werden können. Besonders in städtischen Gebieten ist die Vegetation durch die unterschiedlichste Bepflanzung in Gärten und Parkanlagen sehr reich und unterschiedlich. Man kann daher weniger oft speziell deklarierte Honigsorten und stattdessen häufiger Blütenhonige kaufen.

Laut der deutschen Honigverordnung muss ein Honig mindestens 30% Nektar einer bestimmten Trachtquelle enthalten um ihn als Sortenhonig ausweisen zu können. Streng genommen müsste jeder Imker laut §4 der Honigverordnung seinen Honig dazu sogar in einem Labor physikalisch-chemisch, sensorisch und mikroskopisch analysieren lassen. Doch solch wissenschaftliche Auswertungen sind für viele kleinere (Hobby-)Imker zu teuer und aufwendig. Ein erfahrener Imker kann jedoch basierend auf der Blütezeit der Vegetation um seinen Bienenstandort und sensorischer Eigenschaften bestimmen, welcher Nektar im Honig enthalten ist. Dank der unterschiedlichen „Trachtzeiten“, wie die Blütezeit der Pflanzen von Imkern genannt wird, lässt sich auch sortenreiner Honig ernten. Der Imker muss dazu die Bienen und Pflanzen genau beobachten und den richtigen Zeitpunkt nutzen: wenn eine Nektarquelle (Trachtquelle) sich dem Ende neigt und die Bienen anfangen, auf Alternativen auszuweichen. Bienen sind, im Unterschied zu anderen nektarsammelnden Insekten, blütestet. Sie sammeln solange Nektar einer bestimmten Blütensorte, bis sich deren Blütezeit und damit die Nektarproduktion dem Ende neigt. Erst dann weichen sie auf andere Nahrungsquellen aus. Dadurch sind die Bienen die wichtigsten Bestäuber unter den Insekten und für uns Menschen von nahezu unschätzbarem Wert.

Blütenhonig zu kaufen ist sinnvoll, denn Blütenhonig ist gesund!

Blütenhonig besitzt im Regelfall einen hohen Anteil an Traubenzucker. Eine Ausnahme bildet hier der Akazien- bzw. der Robinienhonig. Doch nicht nur der hohe Anteil an natürlichem Zucker wie Fruktose und Glukose macht die verschiedenen Sorten von Blütenhonig so gesund. Der Blütennektar wird im Honigmagen der Biene mit wertvollen Enzymen, Säuren und Proteinen angereichert. Neben diesen meist hitzeempfindlichen Stoffen enthält Honig Inhibine, deren antiseptische und entzündungshemmende Wirkung uns vor allem bei Erkältungen zugutekommt. Honig mit warmer Milch oder im Kräutertee sind seit Jahrhunderten bewährte Hausmittel um Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Jeder Honig ist einzigartig.

Jeder Honigjahrgang ist in Aussehen, Geschmack und Konsistenz einzigartig. Selbst Honig vom selben Volk und Standort schmeckt jedes Jahr etwas anders. Denn abhängig von den unterschiedlichsten Parametern wie Volkgröße, Wetter oder Nahrungsangebot in der Umgebung wählen die Bienen auf ihrer Suche nach Nektar die bestmögliche Futterquelle aus. Mischhonig von Blütenpflanzen ist daher so vielfältig wie die Umgebung aus der er stammt und besitzt ein hohes Spektrum an Aromen - den einzigartigen Geschmack der Heimat. Weil Blütenhonig einen hohen Anteil an Traubenzucker enthält, kristallisiert er zwar besonders schnell, kann aber vom Imker cremig gerührt werden. Dabei bricht der Imker durch das Rühren des Honigs die Zuckerkristalle auf und spaltet diese. So bekommt der Honig eine unvergleichbare Konsistenz und wird zu einer zuckersüßen, cremigen Verführung. Die Farbe der Blütenhonige variiert dabei je nach Trachtangebot im Bienenflugradius des jeweiligen Bienenvolks stark. Von goldgelb bis dunkelbraun sind die verschiedensten Farbvariationen zu finden.

Mischhonig und spezielle Honigsorten.

Von den unzähligen Blütenhonigen können einige ganz bestimmten Pflanzensorten zugewiesen werden – die Sortenhonige. Ist ein Imker auf die Gewinnung eines sortenreinen Honigs aus, ist dies oft mit hohem Aufwand verbunden. Bienen samt Behausung müssen für die kurze Blütezeit der jeweiligen Pflanze an einen anderen Standort umgezogen werden. Bienen sind blütenstet, das bedeutet sie fliegen so lange eine bestimmte Trachtquelle an, bis diese erschöpft ist. Löwenzahnhonig beispielsweise wird meist im Frühjahr geerntet. Der Imker wandert dazu mit seinen Bienen gezielt ein Löwenzahnfeld an, dessen Nektar die Bienen in den kommenden Wochen sammeln werden. Da Löwenzahn relativ früh zu blühen beginnt und eine lange Blütezeit besitzt, ist dies eine relativ häufige Honigsorte. Löwenzahnhonig zeichnet sich besonders durch seine helle Farbe und durch seinen scharf bis kräftigen Geschmack aus. Vermischen ihn die Bienen mit anderem Blütennektar, so mildert sich sein spezifisches und geschmackliches Eigenaroma. Weitere bekannte, heimische Sortenhonige sind der Lindenblütenhonig und der Lindenhonig. Der winzige Unterschied in der Bezeichnung weist auf einen großen Unterschied in Herkunft und Entstehung des Honigs hin. Sammeln die Bienen Honigtau von Lindenbäumen trägt er die Bezeichnung Lindenhonig. Fliegen die Bienen die Blüten der Linden an und sammeln deren Nektar, wird er als Lindenblütenhonig klassifiziert. Die Herkunft des Honigs ist relativ einfach zu bestimmen. Stammt der Honig von den Blüten, so weist der Honig meist einen grün-weißlichen bis gelblichen Farbton auf. Ist der Anteil an Honigtau höher, so zeigt sich das in einer dunkelbraunen Farbe. Honig von Lindenblüten ist dank seines kräftigen Aromas und seines leichten Mentholgeruchs ein geschmacklicher Geheimtipp unter Honigliebhabern.

Holunderblütenhonig ist ein sprachliches Phänomen, das äußerst häufig anzutreffen ist.

Allerdings hat der dickflüssige, süßlich-gelbe Holunderblüten-Honig in den meisten Fällen nichts mit Honig im eigentlichen Sinne zu tun. Denn die kleinen weißen Blüten der Hollunderstrauchs produzieren keinen Nektar und werden von den Bienen nur zum Sammeln des eiweißreichen Pollens angeflogen. Durch das Einkochen von Holunderblüten und raffiniertem Zucker lässt sich allerdings ein Sirup herstellen, der umgangssprachlich als Holunderblütenhonig bezeichnet wird. Mit gesundem Honig hat dieser Zuckersirup deswegen jedoch noch lange nichts gemein.

Anders verhält es sich beim Orangenblütenhonig. Dieser ist zwar keine heimische Honigsorte, besonders aber in Spanien, Sizilien und Florida werden jedoch jährlich Tonnen dieses zitrusartig schmeckenden Honigs geerntet. Da Orangenbäume oft in riesigen Monokulturen mit hohem Pestizideinsatz angebaut werden, ist Orangenblütenhonig nicht selten mit Rückständen aus Pflanzenschutzmitteln belastet. Die Bienen filtern den Nektar zwar in ihrem Honigmagen, dennoch finden unabhängige Lebensmitteltester regelmäßig belastete Importhonige. Wildblütenhonig hingegen lässt sich auch in unseren Breitengraden gewinnen und wird von den Bienen aus dem Nektar verschiedenster Pflanzen hergestellt. Als Wildblüten bezeichnet man alle nicht domestizierten Nutzpflanzen, in einer von Menschen nicht beeinflussten Natur. In Deutschland sind Wildblütenwiesen hauptsächlich in Naturschutzgebieten, den Alpenregionen oder im Mittelgebirge zu finden. Denn unberührte Brachflächen oder Grünstreifen entlang der Ackerränder sind aus unserer intensiv genutzten Natur fast vollständig verschwunden. Der Mischhonig von Wildblüten ist meist sehr flüssig und seine Farbe variiert von goldgelb bis bernsteinfarben. Nicht nur die Farbe, auch der Geschmack ist einzigartig und unterscheidet sich je nach Herkunft und Standort von mild bis kräftig. Im Wildblütenhonig lässt sich auch heute noch der unverfälschten Geschmack rauer, wilder Natur erahnen.

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