Bist du auf der Suche nach deinem Honigglück und möchtest es einmal mit Kleehonig versuchen?

Bei uns findest du Weißkleehonig aus deiner Region.

Lass dir das süße Glück in deinen Briefkasten liefern – direkt vom Imker ohne Versandkosten. Erlebe den unvergleichlichen Geschmack von deutschem Kleehonig und unterstütze mit deinem Honigkauf die lokalen Bienenhalter deiner Region. Lerne die Bienen und ihren einzigartigen Honig aus deiner Nachbarschaft kennen.

Klee als Glückssymbol

Heutzutage gilt das kleine vierblättrige Blatt als Zeichen von Glück und wird traditionell zu Neujahr verschenkt. Die genetischen Merkmale für die Mehrblättrigkeit des Klees haben sich im evolutionären Ablauf rückläufig entwickelt, weshalb vierblättrige Kleeblätter in der freien Natur nur selten vorkommen. Dies mag eine der Ursachen dafür sein, dass der „Glücksklee“ solch eine starke symbolische Bedeutung für die Menschen hat und sogar in zwei Wappen verwendet wird. Doch der Weißklee (Trifolium repens) ist nicht nur seltener Glücksbringer sondern auch eine wichtige Futterpflanze für die Viehzucht in der Landwirtschaft. Denn der Kriech-Klee wird meist als Zwischenfrucht auf den Feldern angebaut, da er den Boden mit wertvollem Stickstoff anreichert. Diesen entnimmt der Klee aus der Luft und lagert ihn durch Wurzelbakterien in kleinen Knollen im Boden ein. Er ist in der Lage, sich selbst zu düngen und nährstoffreiche Böden für nachfolgende Feldpflanzen zu schaffen. Auffallend sind vor allem seine weißen Blütenköpfe, die bei genauer Betrachtung aus 40 bis 80 einzelnen Blüten bestehen. In Deutschland sind die Kleearten Weißklee, Steinklee und Rotklee am weitesten verbreitet und gedeihen auch auf nicht-gedüngten und nährstoffarmen Böden. Aufmerksame Wanderer können diese Pflanzenart an fast jedem Wegesrand, an Waldlichtungen oder Wiesen antreffen. Da jedoch großflächige Anbaugebiete verschwinden, sind zusammenhängende Kleefelder fast nur noch in den Gebieten der Nord- und Ostsee oder im Bergland zu finden.

Bienen im Klee-Glück

Die Blüten des Klees bieten ein reichhaltiges Nektar- und Pollenangebot, weshalb Weißklee von Imkern auch als „Bienenweide“ bezeichnet wird. Eine frisch erblühte Kleewiese ist für die kleinen Insekten wie eine reichgedeckte Tafel und sie können dort pro Hektar bis zu 100 Kilogramm Honig produzieren. Doch nur der Weißklee wird von Imkern, wie auch ihren Schützlingen, derart geschätzt. Der in Deutschland ebenso weit verbreitete Rotklee besitzt zu lange Blütenkelche und die Honigbienen mit ihren kurzen Rüsseln gelangen nicht bis hinunter zum süßen Pflanzensaft. Die Bestäubung übernehmen hier Schmetterlinge und langrüsselige Hummelarten. Vermutlich rührt daher auch der Name der Unterfamilie, die „Schmetterlingsblütler“. Eine sortenreine Honigernte ist bei dieser Trachtpflanze nur bei großen Kleefeldern möglich, da die Bienen sonst auch Nektaranteile anderer Blütenpflanzen sammeln und der Honig als „Blütenhonig“ ausgewiesen werden muss. Die Biene legt bei ihrer alltäglichen Sammeltätigkeit eine unglaubliche Leistung an den Tag. Um Weißkleehonig zu erzeugen fliegt sie bis zu 200 Blüten an, die ihren Honigmagen mit zuckersüßem Nektar füllen. Diesen fliegt sie teilweise bis zu vier Kilometer zurück in den Stock und übergibt ihn an ihre Kolleginnen, die den süßen Saft zu Kleehonig verarbeiten.

Weißkleehonig ist ein seltenes Glück

Dieser Honig ist eine Besonderheit unter den Honigsorten, da er wegen mangelnder Kleefelder nur vereinzelt geerntet werden kann - Kleehonig ist deshalb nur selten zu kaufen. Begibt man sich auf die Suche nach deutschem Weißkleehonig kehrt man nicht selten mit leeren Händen zurück. Im Handel wird oftmals nur Neuseeländischer Kleehonig verkauft, der von großen Imkereibetrieben industriell geerntet wird – schade eigentlich. Denn deutscher Weißkleehonig schmeckt sehr fruchtig, lieblich und verzaubert seine Anhänger mit einem feinen Zimtaroma. Dank des hohen Anteils an Traubenzucker kristallisiert dieser Honig bereits nach einigen Wochen aus. Da der Honig im Glas vollends aushärten würde, rühren die meisten Imker ihn für einige Zeit, um die beliebte streichzarte Konsistenz zu schaffen. Dieser Honig ist dank seiner cremigen Qualität und seines milden Geschmacks besonders bei Kindern beliebt und gilt als guter Einsteigerhonig. Die Farbe von Kleehonig kann sich unterscheiden, je nach enthaltenen Nektaranteilen im Honig. Von Weiß, Perlmuttfarben bis leicht gelblich sind alle Farbvarianten möglich. Die Farbe des Honigs bestimmen die Bienen durch ihre Trachtauswahl beim Sammeln des Nektars. In der Volksmedizin wird dem Honig aus Klee eine krampf- und schleimlösende Wirkung nachgesagt. Angeblich soll er besonders gut bei Verdauungsbeschwerden und innerlicher Unruhe wirken. Wie die vierblättrigen Kleeblätter ist auch reiner Kleehonig für jeden Imker ein besonderes Glück und findet unter Honigliebhabern großen Anklang. Kleehonig zu kaufen lohnt sich nicht nur wegen des fruchtigen Aromas, sondern auch um die Wiesen und Äcker deiner Umgebung zum Blühen zu bringen. Glückshonig von glücklichen Bienen aus deiner Nachbarschaft.

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