Du suchst kräftig schmeckenden Eichenhonig aus Deutschland?

Eichenwaldhonig ist selten und kann nur bei optimalem Wetter geerntet werden.

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Die Eiche und ihre symbolische Bedeutung

Steht man unter dem Wipfel einer dieser knorrigen, alten Bäumen beschleicht einen unweigerlich ein Gefühl von Ehrfurcht. Der Starke Stamm und die lange Lebensdauer der Eichen (Quercus) haben ihnen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte einen besonderen Platz in unserer Geschichte beschert. Sie wurden Zeuge von Gerichtsverfahren, traditionellen Tänzen, Hinrichtungen und Kriegen. Denn die bis zu 1000 Jahre alt werdenden, laubwerfenden Bäume haben so manchen menschlichen Stammbaum überlebt. Wie die Linden besitzen diese Buchengewächse vielerlei symbolische Bedeutung. Eichenholz wird seit jeher mit Stärke und Beständigkeit assoziiert – verbildlicht in so manchem eichenen Erbstück, das bereits seit Generationen weitergegeben wird. Auch als Herrschaftssymbol spielt die Eiche eine besondere Rolle.

Der Eichenkranz wird bis heute als Zeichen von militärischer Stärke bei Rangabzeichen verwendet. So wurde sich ihrer Symbolkraft, beispielsweise in Form des „Eichenlaub-Ordens“ von der Wehrmacht, während der nationalsozialistischen Diktatur bedient. Auch im Sport diente die Eiche oder das Eichenlaub als Zeichen von Stärke und Erfolg, wie der Setzling der Olympischen Spiele 1936 verdeutlicht. Eichen findet man von Nordamerika, Nordafrika bis hin zu den Karibischen Inseln. Somit ist die Eiche eine der wichtigsten Laubbaumgattungen der Nordhalbkugel. Bereits in der Antike wurden jeden Sommer die Schweine in die ausgedehnten Eichenwälder getrieben, um sie zu Mästen und ihr Schlachtgewicht für den Winter zu steigern. Vom einstigen Glanz der weitläufigen Eichenwälder Deutschlands ist jedoch nicht viel geblieben und die Eiche ist heutzutage nur noch vereinzelt in Hainen oder Alleen zu finden.

Eichenwaldhonig ist ein seltener und kräftiger Honig

So selten wie die Eiche in Deutschland ist auch ihr Honig. Denn selbst bei größeren Eichenpopulationen ist die Ernte dieser seltenen Honigsorte nur unter perfekten klimatischen Bedingungen möglich. Eichenhonig zählt nicht zu den Honigtauhonigen wie Tannen- oder Waldhonig. Bei der Entstehung von Eichentau sind keine Insekten beteiligt, weshalb Eichenhonig als Blatthonig bezeichnet wird. Die Eichen produzieren, nach regenreichen Tagen mit direkt darauf folgender Hitzeperiode, ein Exkret, das sich an Blättern und Früchten ablegt. So kann an so manchen heißen Sommertagen auch eine Eiche honigen und zuckersüße Tröpfchen zu Boden fallen lassen. Bienen sammeln die Blattexkrete und verarbeiten diese zu einem sehr dunklen Honig. Der Geruch, den ein geöffnetes Glas Eichenhonig verströmt, lässt die Idylle des Waldes erahnen. Der süße wie kräftige Geschmack des flüssigen Honigs wird von einer leicht säuerlichen Note gestützt und verleiht dem Eichenwaldhonig ein unvergleichliches Aroma.

Ein malziger Beigeschmack verfeinert diesen kulinarischen Genuss und macht Eichenhonig zu einer echten Besonderheit unter den Honigsorten. Dieser spezielle Honig besitzt, wie die meisten Waldhonige, einen dunkelbraunen Farbton. Er besticht durch seine flüssige Konsistenz und seinen geringen Anteil an Traubenzucker. Der bekannteste Eichenhonig stammt nicht aus Deutschland sondern wird in den alten Korkeichenwäldern der spanischen Region Extremadura gewonnen, dem Überwinterungsgebiet der Kraniche. Echter Eichenwaldhonig passt hervorragend zu starkaromatischen Käsesorten sowie zu gegrillten oder gebratenen Gemüsesorten. Honigkenner wissen ihn vor allem wegen seines Geschmacks zu schätzen. Denn dieser vermittelt Intensität, Beständigkeit und Stärke – genau wie die Eichen unserer Wälder.

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