Spicebar – Hochwertige Biogewürze

Spicebar hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Idee wahre Geschmacksexplosionen in die Küchen der Kunden zu bringen – und sie haben das unserer Meinung nach auch geschafft. Wir hatten die Ehre, die Gründer im Oktober beim Chefkoch Foodcamp kennenzulernen und haben selbstverständlich die Chance genutzt und uns zusammen mit ihnen ein tolles Honiggewürz überlegt: Zimt, Rosenblätter, Tonkabohne und Flor de Sal. Denn man kann bei Spicebar nicht nur fertige Gewürze kaufen, sondern auch eigene Kreationen entwickeln. Erfahre mehr dazu im Interview mit Kai:

Wer seid Ihr und was ist Euer Konzept?

Wir sind die Gründer Patrick Hahnel und Kai Dräger und mit unserem Team gemeinsam angetreten, um besondere natürliche Geschmackserlebnisse in die Küchen zu bringen.

Gründer von Spicebar: Kai Dräger Patrick Hahnel

Seit wann gibt es Euch und woher kam die Idee zu „Spicebar“?

Spicebar gibt es seit Ende 2015 – als Patrick und ich uns das erste Mal begegneten war uns schnell klar, dass es eine enorme Bandbreite an Gewürzen gibt, die so in Gewürzmischungen und als Einzelgewürze noch keiner kennt. Sobald jemand die Nase in die Nähe eines dieser Gewürze bewegt, kann man direkt Verzauberung und Begeisterung erkennen. Dadurch getrieben haben wir uns mit der Spicebar ganz dem besonderen Genuss verschrieben.

Welche Herausforderungen musstet Ihr seit der Gründung meistern?

Wir importieren Gewürze aus kleinen Erzeugerkooperativen direkt aus dem Ursprung, dazu sind wir häufig in aller Welt unterwegs – einige Produkte und Projekte müssen vor Ort erst sehr aufwändig entwickelt werden. Die größte Herausforderung für uns ist es jedoch, den Menschen den großen Qualitätsunterschied, den es zwischen den Gewürzen gibt darzustellen. Wer einmal probiert hat, bleibt in der Regel als Stammkunde.

Was ist Euch bei Euren Gewürzen und Gewürzmischungen besonders wichtig?

Der Verzicht auf Rieselhilfen, Geschmacksverstärkern, Extrakten, etc. ist für uns Grundlage und eine Selbstverständlichkeit – quasi ein alter Hut. Für uns ist es wichtig, seltene und hocharomatische Gewürze unter den Grundsätzen der ökologischen Erzeugung in fairem Handel frisch zu beziehen und zu innovativen Mischungen in unserer Manufaktur zu mixen.

Ihr arbeitet oft in direkter Zusammenarbeit mit den Erzeugern, erzählt uns doch mehr davon!

Da reicht kaum die Zeit um alles zu umreißen aber z.B. in Kambodscha arbeiten wir für unseren Pfeffer mit der ältesten Kampot-Farmen zusammen. Gemeinsam haben wir z.B. eine alte Tradition des fermentierens von Pfeffer wieder aufleben lassen. Das Ergebnis sind knackige Pfefferbeeren, die im Mund beim Draufbeißen quasi explodieren und eine fülle an ätherischen Ölen freigeben. Im Himalaya in Nepal wächst ein sehr seltener Pfeffer mit einer sehr intensiven natürlichen Zitrusnote. Die Herausforderung in Napal ist vollkommen anders als z.B. in Kambodscha. Hier galt es zunächst den Menschen dort eine Perspektive zu geben und eine Sammelkollektive zu gründen. Es mussten Trocknungshäuser gebaut werden, da dort sehr häufig Regel fällt und eine Sonnentrocknung unter freiem Himmel nicht möglich ist. Hier könnten wir einen ganzen Roman füllen.

Man kann mit Eurem Gewürzmixer auch eigene Gewürzmischungen kreieren – wie genau funktioniert das?

Hiermit wollen wir Menschen animieren, selbst kreativ und mutig eigene Gewürzmischungen zu entwickeln. Man kann sich entscheiden in welche Richtung die Gewürzmischung gehen soll wie z.B. Pfeffrig, Salzig, Curry, Süß, etc. und wird dann „an die Hand genommen“ und an die entsprechende „Bar“ auf unserer Website geleitet. Auch ein Profimixer steht zur Verfügung. Man kann die Dose dann auch mit individuellem Text versehen. Die Mischungen werden dann von uns frisch nach der eigenen Rezeptur gemischt und abgefüllt. Wir bekommen dadurch übrigens täglich eine Vielzahl an Inspirationen, die wir natürlich auch in die Entwicklung unserer Gewürzmischungen einfließen lassen.

Was sind Ziele für die (nahe) Zukunft?

Wir machen so weiter wie bisher und wollen zukünftig noch mehr Menschen in Deutschland und unseren Nachbarländern von guten Bio-Gewürzen überzeugen und diese Begeistern.

Wenn Du jetzt noch mehr erfahren möchtest, dann kannst Du Dich ganz einfach über die Homepage von Spicebar oder ihre Facebook-Seite informieren.


Neben Spicebar könnt Ihr in unserem Blog auch weitere Startups und andere interessante Konzepte aus dem Bereich Social Food & Co finden:

Social-Bee – Integration leicht gemacht
MYO – DIY Möbel neu gedacht
3bears – Porridge genau richtig
NourEnergy e.V. – Deutschlands erster muslimischer Umweltschutzverein
O’pflanzt is!
– Ein Gemeinschaftsgarten in München
Food Assembly – Gib Deinem Bauern die Hand
Das Tiffin Projekt – Weniger Verpackungsmüll mit Leihsystem
Feierabendglück – Das wahrscheinlich nachhaltigste Kochbuch der Welt
Tilmans Biere – Traditionelles Bier mit internationalen Einflüssen
Kartoffelkombinat – Ein Gemeinschaftsunternehmen für Nachhaltigkeit
nebenan.de – Für mehr Lebensqualität in der Nachbarschaft
Der Bienenretter – Naturkosmetik mit Bienenprodukten
Über den Tellerrand kochen – Wohlschmeckende Flüchtlingshilfe
Green Lab – Der Dünger aus der Schokoladenfabrik
Regional Markt München – Frisches vom Hof nach Haus
ugly fruits – Der Laden für besondere Früchte
Kuchentratsch – Kuchen aus München mit Liebe gemacht

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